Geschichte

Anfänge

Ein erstes Vernetzungstreffen fand 1991 statt. Daran teilgenommen haben Vertreterinnen aus der autonomen Frauendokumentationsszene, aus dem Wissenschafts- und damaligen “Dohnal-Frauen-Ministerium” sowie aus einem Kreis des Renner-Instituts in Wien. Daraus entstand im Frühjahr 1992 frida – Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich.

Das Anliegen der engagierten Bibliothekarinnen und Dokumentarinnen war – und ist – es, in der Bibliotheks- und Dokumentationslandschaft gemeinsam etwas zu verändern.

Projekte

frida veranstaltete regelmäßige Arbeitstagungen in Kooperation mit dem Renner-Institut. Auch wurde eine Reihe von Projekten initiert.

Stete Veränderungen

frida ist inzwischen seit mehr als 25 Jahre aktiv. In dieser Zeit hat im Informations- und Dokumentationswesen ein großer Wandel stattgefunden – und auch die feministisch ausgerichteten Wissenschaften haben sich ständig weiterentwickelt. Diese Veränderungen finden nicht zuletzt in der Arbeit der verschiedenen Mitglieds-Einrichtungen ihren Niederschlag.


Zeitleiste – Eine kleine Auswahl von Ereignissen aus der Geschichte von frida

2019

Die neue Website geht online.

Mehrere Einrichtungen und Einzelpersonen werden als neue Mitglieder bei frida begrüßt.

2018

frida druckt erstmals eine Postkarte.

Zum 25-jährigen Bestehen von frida wird im STICHWORT-Newsletter 45/2018 (PDF) ein Überblick über die im Rahmen des Netzwerks durchgeführten Projekte veröffentlicht.

Das STICHWORT, die Frauen*Solidarität und die Sammlung Frauennachlässe bieten je einen Workshop bei der Feministischen Sommeruni 2018 in Berlin an.

2016

Das von Ilse Korotin herausgegebene “Lexikon österreichischer Frauen” erscheint bei Böhlau Wien. Die umfangreiche vierbändige Zusammenstellung ist gedruckt und im OpenAccess auch online verfügbar: Band 1 A-H; Band 2 I-O; Band 3 P-Z; Band 4 Register;

Das Lexikon wird im Mai 2016 von Bundespräsident Heinz Fischer in den Räumen der Präsidentschaftskanzlei feierlich der Öffentlichkeit präsentiert.

2015

frida ist mit einem Poster am Österreichischen Bibliothekar*tag in Wien vertreten.

Der vom ida-Dachverband eingerichtete gemeinsame Katalog “Meta” geht online. Von den in frida vernetzten Einrichtungen aus Österreich haben bisher das STICHWORT, die Frauen*Solidarität und die Sammlung Frauennachlässe Daten in den gemeinsamen Katalog eingestellt.

2014

Im Oktober 2014 findet die 49. Jahrestagung von ida, dem Dachverband deutschsprachiger Lesben-/ Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen in Wien statt. Organisiert wird das Treffen von den frida-Mitgliedseinrichtungen STICHWORT – Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung und Frauen*Solidarität, unterstützt von der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Universität Wien. Das Leitthema lautet “Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung”.

Das von Susanne Blumesberger herausgegebene “Handbuch der österreichischen Kinder- und Jugendbuchautorinnen” erscheint bei Böhlau Wien. Die umfangreiche zweibändige Zusammenstellung ist gedruckt und im OpenAccess auch online verfügbar: Band 1 A-K (DOI: 10.25365/phaidra.6); Band 2 L-Z (DOI 10.25365/phaidra.7);

2012

Das Fest zum 20-jährigen Bestehen von frida findet im Spätherbst 2012 im IWK statt.

2010

Projekt “Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. Am Beispiel der Bibliothekarinnen” in Kooperation mit biografiA

2005

frida wird Mitglied des Österreichischen Frauenrings, der größten Dachorganisation österreichischer Frauenvereine.

Ende Oktober 2005 trafen sich in Frankfurt am Main zum 40. Mal Vertreterinnen der deutschsprachigen Frauen-/Lesbenarchive, -bibliotheken und –dokumentationsstellen zu ihrer jährlichen Tagung von ida. Über die Veranstaltung berichtet eine Presseaussendung sowie die Zeitung “Der Standard”.

In diesem Jahr wurde die 85. Sitzung abgehalten.

2004

Die Publikation “kolloquiA” wurde von Helga Klösch-Melliwa im Namen von frida für den Gabriele-Possanner-Förderungspreis 2003 eingereicht. Über 30 Arbeiten haben an diesem österreichweiten Bewerb teilgenommen. Die kolloquiA gelangte in die Endrunde der letzten 6, da sie “von den Koordinationsstellen für Frauen- und Geschlechterforschung sowie von zwei zusätzlichen Fachgutachterinnen für preiswürdig erachtet und somit der Jury zur Entscheidung vorgeschlagen” wurde.

2003

STICHWORT und Frauensolidarität organisieren im Namen von frida vom 24. bis 26. Oktober 2003 das 38. Treffen von ida, die Fachtagung der deutschsprachigen Frauen-/Lesbeninformationseinrichtungen. Das Tagungsmotto lautet “Fraueninformation zwischen Bewahrung kulturellen Erbes und Anforderungen der digitalen Informationsgesellschaft”. Presseaussendung / Programm.

2002

Das Geburtstagsfest zu 10 Jahre frida fand im Dezember 2002 in der Frauenhetz statt.

Im Rahmen von frida wurde das Projekt “Die Dokumente der österreichischen Frauenbewegung. Aktualisierung der Dokumentation österreichischer Frauengruppen” von STICHWORT duchgeführt.

frida tritt dem Netzwerk ATHENA (Advanced thematic network in activities in women’s studies in Europe) bei.

2001

Projekt “KolloquiA” – frauenbezogene, feministische Dokumentation und Informationsarbeit in Österreich

1998

Projekt “biografiA. Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen

Mehrere Mitglieder von frida nehmen an der “Know-How-Conference on the World of Women’s Information” in Amsterdam teil. Ein Tagungsbericht von Christa Wille erscheint in Biblos 47 (1998) 2.

1997

Die erste Website von frida geht online.

1996

Projekt “Thesaura. Österreichischer Frauenthesaurus“: Nachdem Helga Klösch-Melliwa und Angelika Zach 1994 und 1995 am Projekt gearbeitet hatten, wird Thesaura am 26. Juni 1996 im Renner-Institut präsentiert.

Das Sommerseminar von frida steht unter dem Motto “frida im WWW”.

frida bekommt ein erstes Logo.

1993

frida druck einen ersten Folder. Die Auflage von 5000 Stück wird von der Arbeiterkammer finanziert.

Am 2. und 3. Juli 1993 findet ein Sommerseminar mit den Thesaurusexpertinnen Marieke Kramer und Dagmar Jank statt. Thema sind die Vorbereitungen für thesaurA.

1992

Am 2. und 3. Juli 1992 findet ein Sommerseminar mit Helga Dickel als Fachfrau für feministische Beschlagwortung und Susanne Feigl statt.

Am 17. März 1992 wird der Verein gegründet, am 1. April findet die erste Sitzung statt.

Beim Vernetzungstreffen am 14. Jänner 1992 werden die Statuten formuliert.

1991

Bei Vorarbeiten im Laufe des Jahres 1991 wurden Kontakte zur damaligen Frauenministerin Johanna Dohnal, zur frauenpolitischen Abteilung des Renner-Instituts, zur ARIADNE an der Österreichischen Nationalbibliothek, zur Dokumentationsstelle Frauenforschung am IWK, zur Bibliothek und zur SOWIDOK der AK-Wien, zum Frauenarchiv STICHWORT und zu zahlreichen weiteren frauenbewegten Einrichtungen und engagierten Feministinnen aufgenommen.

Der Arbeitstitel für die neu entstehende Organisation war “Österreichisches Frauendokumentationszentrum”. Vernetzungstreffen fanden von 29. bis 31. August, 2. Oktober, 24. Oktober und 19. November 1991 statt.

 

Bisherige Vorsitzende des Vereins frida

seit 2017: Li Gerhalter (Vorsitzende), Susanne Blumesberger (stellvertretende Vorsitzende)

2009–2017: Ilse Korotin (Vorsitzende), Susanne Blumesberger (stellvertretende Vorsitzende)

2007–2009: Margit Hauser (Vorsitzende), Rosa Zechner (stellvertretende Vorsitzende)

2002–2007: Christina Buder (Vorsitzende), Margit Hauser (stellvertretende Vorsitzende)

1998–2002: Christina Buder (Vorsitzende), Christa Bittermann-Wille (stellvertretende Vorsitzende)

1995–1998: Roberta Schaller-Steidl (Vorsitzende), Angelika Zach (stellvertretende Vorsitzende)

1992–1995: Barbara Kintaert (Vorsitzende), Hildegard Steger-Mauerhofer (stellvertretende Vorsitzende)