Publikation “Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationspolitiken. Frauen*- und genderspezifische Zugänge” (2022)

Die Publikation wurde herausgegeben im Rahmen von “30 Jahre frida” (Web) als Themenheft der Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB) (75/2022/1).

Titel

Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationspolitiken. Frauen*- und genderspezifische Zugänge

Herausgeberinnen

Susanne Blumesberger, Li Gerhalter und Lydia Jammernegg


Erscheinungsdatum und Formate

Das Heft ist im Mai 2022 erschienen.

Es wurde gedruckt aufgelegt und ist auch online frei zugänglich: Link zur gesamten Ausgabe im Open Access.


Inhaltsverzeichnis

  • Inhaltsverzeichnis (PDF)

Editorial

  • Susanne Blumesberger, Li Gerhalter & Lydia Jammernegg: Vernetzte Dokumentationsarbeit in feministisch ausgerichteten Archiven und Bibliotheken (Web) | (PDF)

Teil 1: “Gemeinsam an einem Strang ziehen”: 30 Jahre frida

  • Li Gerhalter: Frauen – Information – Dokumentation – Archiv. Das feministische Netzwerk frida (Web) | (PDF)
  • “Wissen, Können und Herzblut”. Persönliche Statements zum 30jährigen Bestehen von frida (Web) | (PDF)
  • Grußbotschaft von i.d.a., dem Dachverband deutschsprachiger Frauen-/Lesbenarchive,
    -bibliotheken und -dokumentationsstellen (Web) | (PDF)

Feministische Archive und Bibliotheken in Österreich

  • Von der Frauenbibliothek bis zum Zines-Archiv. Selbstdarstellungen der derzeit 16 in frida vernetzten Archive, Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen (Web) | (PDF)

Teil 2: Von Archivkartons, Schlagworten und Digitalisaten: Feministische Dokumentationspolitiken

Bibiothekspolitiken

  • Dagmar Jank: Die Erschließung historischer Bibliotheken von Frauen (Web) | (PDF)
  • Susanne Blumesberger: “Frauen haben bewiesen, dass sie im Bibliotheksdienst sehr Gutes leisten können.” Zum Bild der Frau in den VÖB-Mitteilungen (Web) | (PDF)

Archivierungspolitiken

  • Margit Hauser: STICHWORT. Bewegung archivieren (Web) | (PDF)
  • Li Gerhalter: “Die Wienerinnen laufen bei helllichtem Tage in Hosen herum.” Ein intersektionaler Blick in die Bestände von Selbstzeugnissammlungen (Web) | (PDF)
  • Elke Zobl: Living Archives for the Future: Ein Plädoyer für das Sammeln und Archivieren von feministischen Zines (Web) | (PDF)

Dokumentationsprojekte

  • Evelyne Luef & Katharina Prager: Digitale Transformation als Chance. Gedanken zu frauen*- und genderspezifischen Zugängen in der Wienbibliothek im Rathaus (Web) | (PDF)
  • Ilse Korotin: Frauen sichtbar machen. biografiA – Datenbank und Lexikon Österreichischer Frauen (Web) | (PDF)
  • Susanne Hochreiter, Marina Rauchenbacher & Katharina Serles: Gender in Comics? Fragen und Antworten zum Forschungsprojekt Visualitäten von Geschlecht in deutschsprachigen Comics (Web)(PDF)

Erschließungspolitiken

  • Karin Aleksander: Wie steht es um die geschlechtersensible Beschlagwortung in der Gemeinsamen Normdatei? (Web) | (PDF)
  • Andrea Gruber: Vom Knüpfen feministischer Begriffsnetze: Ariadnes Faden & geschlechtersensible Normdaten (Web) | (PDF)
  • Stefanie Pöschl & Marius Zierold: Quo vadis, META-Katalog? Zur Entwicklung eines feministischen Recherchetools (Web) | (PDF)

Aktuelle Diskussionen

  • Lisa Appiano: Sprache, ein Ort sozialen Lebens. Zum geschlechterinklusiven und diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch (Web) | (PDF)
  • Dani Baumgartner: Lesbische und queere Feminismen. Ein binnenfeministisches Reibungsverhältnis (Web) | (PDF)

Klappentext

Der Band richtet einen frauen*- und genderspezifischen Blick auf die Arbeit in Archiven, Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen: Welche Strategien zur Sichtbarmachung von bisher marginalisierten Personengruppen oder verschiedener Genres – wie etwa Selbstzeugnisse, Fan-Zines oder Comics – werden hier derzeit verfolgt und welche Diskussionen werden dazu geführt?

Die Geschlechterforschung hinterfragt seit inzwischen drei Jahrzehnten die androzentrische Basis von Dokumentationspolitiken. Welche Ergebnisse dabei erzielt werden konnten, zeigen die Beiträge von Karin Aleksander, Lisa Appiano, Dani Baumgartner, Susanne Blumesberger, Li Gerhalter, Andrea Gruber, Margit Hauser, Susanne Hochreiter, Marina Rauchenbacher und Katharina Serles, Lydia Jammernegg, Dagmar Jank, Ilse Korotin, Evelyne Luef und Katharina Prager, Stefanie Pöschl und Marius Zierold sowie Elke Zobl.

Entstanden ist diese Publikation im Kontext des 30jährigen Bestandsjubiläums von frida, dem „Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich”, der damit gefeiert – und hier auch aus verschiedenen Blickwinkeln vorgestellt wird.


Heftpräsentation

Das Heft wurde am 11. Mai 2022 im Rahmen der Feier zu “30 Jahre frida” in der Frauen*Solidarität präsentiert.


Informationen zum Kontext der Publikation

  • Das Themenhert wird herausgegeben im Rahmen von “30 Jahre frida”. Eine Übersicht von Stationen der Geschichte des Vereins finden Sie hier.

Für frida ist dieses Projekt ein Anknüpfen an frühe Aktivitäten: Das Projekt “kolloquiA” war in den 1990er-Jahren eine erste umfangreiche Bestandsaufnahme der feministischen Informationsinitiativen in Österreich (Web). Daraus entstanden ist die Publikation:

  • Helga Klösch-Melliwa et.al.: kolloquiA. Frauenbezogene/feministische Dokumentation und Informationsarbeit in Österreich. Lehr- und Forschungsmaterialien (Materialien zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft, Band 11), hg. von frida. Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich, Wien 2001.