Das „Gender-Netzwerk der Stadt Wien Büchereien“ gründete sich 2021. Beim 2. Österreichischen Bibliothekskongress in Wien 2025 haben Sarah Themel, Hanna Birnbaum, Katharina Winkler, Luisa Neubauer und Claudia Sykora-Bitter es bereits vorgestellt (Web)
frida grüßt das Netzwerk sehr herzlich!
Auf der Website BIB-OPUS-Server beschreibt sich die Initiative folgendermaßen (Web):
Beginnend mit einer kleineren Gruppierung engagierter Bibliothekar*innen, entwickelte sich aus dieser Aktionsgemeinschaft ein mittlerweile Büchereien-übergreifendes Netzwerk der Stadt Wien Büchereien, welches stetig anwächst. Im Rahmen des Beitrags möchten wir über Entstehung, Arbeitsweise und Ergebnisse des Netzwerks berichten und zeigen, was konkret aus innerbetrieblichen Initiativen entstehen kann. Auslöser für die Gründung des Netzwerks 2021 waren u.a. die steigende Anzahl der Femizide sowie #metoo Fälle. Der Wunsch nach interner Positionierung und Aktionismus nach außen, anhand selbstdefinierter und diskutierter Ziele und Grundsätze, ließ folgende Initiativen wachsen:
– Veranstaltungen
– Bestandsarbeit
– Fortbildungen
– Vernetzung, Kooperationen
– Ausstellungen
– Social Media Präsenz
Rund um drei jährliche Schwerpunkte (8. März – Internationaler Frauentag, Pride Month und die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen) gruppieren sich oben genannte Arbeitsfelder. Ohne zusätzliche zeitliche Ressourcen werden diese Tätigkeiten bislang mit großem Erfolg im Berufsalltag geplant und umgesetzt. Ein mehr als zufriedenes Publikum (Leser*innenschaft) bestätigt die Notwendigkeit jener Initiative. Die Erschließung neuer Zielgruppen und die Erfüllung des Bildungsauftrags von Bibliotheken sind nur zwei positive Nebeneffekte des ohnehin bestehenden gesellschaftlichen Auftrags.