Vor genau dreißig Jahren, im Juni 1996, wurde die thesaurA, der österreichische Frauenthesaurus, von frida präsentiert. Aus der frida-internen Diskussion über die herkömmliche Beschlagwortung von Literatur zu frauenspezifischen Themen war die Idee erwachsen, einen einheitlichen frauenthemenorientierten Thesaurus mit dem Schwerpunkt Österreich zu erarbeiten. Die thesaurA war ein Meilenstein für die feministische Sacherschließung und ein frauenpolitisches Instrument. Durch einen kritischen Blick auf traditionelle Dokumentationssprachen sollten Veränderungen in der dokumentarischen Praxis erreicht werden. Weitere Informationen zur Geschichte der thesaurA …
thesaurA revisited
An diese Geschichte knüpft das Projekt „thesaurA revisited“ an. In diesem Jubiläumsjahr wollen wir einen Raum schaffen – für das Feiern feministischer Wissensarbeit ebenso wie für eine kritische Auseinandersetzung mit ihren Begriffen, Entwicklungen und Leerstellen. Wir haben ein Instagram-Projekt gestartet (Instagram) und organisieren am 1. Oktober 2026 die Veranstaltung „Sichtbarkeiten, Zugänge, Netzwerke. Perspektiven feministischer und queerer Wissensorganisation“, zu der wir herzlich einladen!
–
Instagram-Projekt „thesaurA_revisited“
30 Jahre – 30 Stimmen: Wir möchten viele verschiedene Stimmen zu Wort kommen lassen – jede mit ihrem eigenen Blick auf Begriffe in diesem feministischen Vokabular. Vielleicht ist deine Stimme eine davon? Weitere Informationen und Zugang zu den Einträgen … (Web)
–
Veranstaltung „Sichtbarkeiten, Zugänge, Netzwerke. Perspektiven feministischer und queerer Wissensorganisation“
Zeit: 01.10.2026, 9:30-12:45 Uhr, 16:00-22:00 Uhr
Ort: virtueller Raum und Wien
Programm und weitere Informationen zur Veranstaltung … (PDF) | (Web)
–