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Klicktipp: Salon 21: Aktuelle Ankündigungen von Veranstaltungen, Call for Papers und Websites zur Frauen- und Geschlechtergeschichte (Weblog)

Welche Themen werden in der Frauen- und Geschlechtergeschichte derzeit international diskutiert? Wo läuft gerade eine interessante Ausstellung? Welche Online-Ressourcen stehen für die LGBTIQ*/FLIT*-Forschung inzwischen zur Verfügung? Und gibt es eine feministische Migrationsgeschichte?

Einen Überblick über diese Fragen bietet der Ankündigungsweblog “Salon 21”. Hier werden täglich neue Veranstaltungs-Ankündigungen und Calls for Papers aus dem Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte veröffentlicht. Weiters werden Internet-Angebote und Netzwerke vorgestellt (Link).

Die Administratorin des Salon 21 ist frida-Obfrau Li Gerhalter.

Hintergrund

Eingerichtet wurde der Salon 21 im Jahr 2006 im Rahmen der Forschungsplattform „Neuverortung der Frauen- und Geschlechtergeschichte im veränderten europäischen Kontext“ der Universität Wien (Link). Die Forschungsplattform wurde von Edith Saurer und Christa Hämmerle geleitet. Die Laufzeit war von 2006 bis 2012. Anlass für den Blog war „Vernetzung“ als eines der Hauptanliegen der Forschungsplattform.

Im Interview „(Fast) zehn Jahre Salon 21“ berichtete Li Gerhalter über die Entstehung und die laufende Arbeit im Salon 21. Das Interview wurde im April 2016 im Weblog fernetzt veröffentlicht (Link) .

Anliegen

Der Salon 21 ist eine Hommage an die Salonieren des 18. und frühen 19. Jahrhunderts, obwohl er virtuell und von professionellen Interessen strukturiert ist. Die Rubrik „Diskussionen“ bietet  Raum für aktuelle Diskussionen, die etwa zum Thema „ERIH Lists“ oder zur Frage „Is a European Women‘s History possible?“ geführt wurden. Somit kann der Salon 21 auch ein Ort für feministisches und zivilgesellschaftliches Engagement sein.

Adresse für eine Quellenedition zum Ersten Weltkrieg

Von Sommer 2014 bis Winter 2018/19 wurde im Salon 21 die Edition „Der Erste Weltkrieg in Nachlässen von Frauen“ veröffentlicht. Dabei wurden Auszüge aus den Quellen-Beständen der Sammlung Frauennachlässe gepostet, jeweils genau 100 Jahre, nachdem sie verfasst worden sind (Link).