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Klicktipp: Pauline Bögner: Der Kontakt mit alliierten Besatzungssoldaten als Thema in Tagebüchern von Frauen (Weblogeintrag)

„[…] bis jetzt sind sie nicht unverschämt“, schrieb Pia Seidensacher am 18. November 1945 in ihr Tagebuch. Die 73-jährige Frau lebte gemeinsam mit ihrer 36-jährigen Tochter in einer Villa in Linz. Ihr Tagebucheintrag bezog sich auf die russischen Besatzungssoldaten, die seit kurzem bei ihnen einquariert waren.

Das Tagebuch ist eine der Quellen, die Pauline Bögner für ihre Masterarbeit auswertet. Sie geht dabei der Frage nach, wie der Kontakt mit alliierten Besatzungssoldaten in Tagebüchern von Frauen thematisiert wurde. Als Fallbeispiel hat sie diese Quelle soeben in einem Beitrag auf „fernetzt – der Blog“ vorgestellt. (Link zum Beitrag)

Pauline Bögner ist Studienassistentin der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Universität Wien (Link) und frida-Mitglied. Die hier zitierten Aufzeichnungen von Pia Seidensacher hat sie in der Sammlung Frauennachlässe recherchiert.

Eine der Redaktionsmitarbeiterinnen von “fernetzt – der Blog“ (Link) ist Liz Kata, die ebenfalls bei frida aktiv ist.